Fachwissen
Glossar
Steuerliche Begriffe von A bis Z, kurz und verständlich erklärt. Jeder Eintrag verweist auf verwandte Begriffe und, wo es passt, auf unsere Leistungen.
A
- AbfärbungAbfärbung bedeutet, dass eine teilweise gewerbliche Tätigkeit oder gewerbliche Beteiligungseinkünfte einer Personengesellschaft ihre gesamten Einkünfte gewerblich machen.Unternehmen und Gesellschafter
- Abflussprinziperklärt unter Zufluss- und Abflussprinzip
- AbgabenordnungDie Abgabenordnung ist das allgemeine Verfahrensgesetz des Steuerrechts; sie gilt grundsätzlich für alle Steuern, die von Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwaltet werden.Verfahren
- AbgeltungsteuerDie Abgeltungsteuer ist ein gesonderter, einheitlicher Steuersatz für private Kapitalerträge, die in der Regel bereits die Bank als Kapitalertragsteuer einbehält.Einkommensteuer
- AbschmelzmodellAls Abschmelzmodell wird vor allem die Regel bezeichnet, nach der der Verschonungsabschlag für Betriebsvermögen bei sehr großen Erwerben auf Antrag schrittweise sinkt, je höher der Wert des begünstigten Vermögens ist.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- AbschreibungDie Abschreibung verteilt die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines abnutzbaren Wirtschaftsguts steuerlich auf die Jahre seiner Nutzung.Buchhaltung und Abschluss
- Abschreibung von Computerhardware und SoftwareFür Computerhardware und Software lässt die Finanzverwaltung eine sehr kurze Nutzungsdauer zu, sodass die Kosten im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben werden können.Buchhaltung und Abschluss
- Abzugsteuererklärt unter Quellensteuer
- AdVerklärt unter Aussetzung der Vollziehung
- AktienleihgeschäftBei einem Aktienleihgeschäft überlässt ein Verleiher Aktien gegen Gebühr auf Zeit; der Entleiher wird Eigentümer und muss Aktien gleicher Art und Menge zurückgeben.Einkommensteuer
- Allphasen-Netto-Umsatzsteuererklärt unter Umsatzsteuer
- AltersvorsorgedepotDas Altersvorsorgedepot ist eine der durch die Reform der privaten Altersvorsorge eingeführten, staatlich geförderten Vorsorgeformen, bei der in Fonds oder ETFs ohne Beitragsgarantie angelegt wird; es löst ab 2027 den Neuabschluss von Riester-Verträgen ab.Einkommensteuer
- Änderung von SteuerbescheidenEin bestandskräftiger Steuerbescheid kann nur geändert werden, wenn eine gesetzliche Änderungsvorschrift das erlaubt und die Festsetzungsfrist noch läuft.Verfahren
- AnlagevermögenZum Anlagevermögen gehören die Wirtschaftsgüter, die dazu bestimmt sind, dem Unternehmen dauerhaft zu dienen, etwa Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge, Software oder Beteiligungen.Buchhaltung und Abschluss
- Anschaffungsnahe HerstellungskostenAnschaffungsnahe Herstellungskosten sind Instandsetzungs- und Modernisierungskosten, die innerhalb eines gesetzlich bestimmten Zeitraums nach dem Kauf eines Gebäudes anfallen und eine gesetzliche Grenze überschreiten; sie werden nicht sofort abgezogen, sondern abgeschrieben.Immobilien
- AnteilsvereinigungEine Anteilsvereinigung liegt vor, wenn ein Erwerber nahezu alle Anteile an einer Gesellschaft mit inländischem Grundbesitz in seiner Hand vereinigt; das löst Grunderwerbsteuer aus, obwohl kein Grundstück direkt verkauft wird.Immobilien
- Anzahlungen und AbschlagsrechnungenAnzahlungen und Abschlagszahlungen sind Zahlungen, die ein Kunde vor Fertigstellung der Leistung leistet, etwa nach Baufortschritt.Handwerk
- Anzeige des ErwerbsWer etwas erbt oder geschenkt bekommt, muss den Erwerb grundsätzlich innerhalb einer gesetzlichen Frist dem für die Erbschaftsteuer zuständigen Finanzamt schriftlich anzeigen.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- AOerklärt unter Abgabenordnung
- Arbeitnehmer-Pauschbetragerklärt unter Werbungskostenpauschbetrag
- AStGerklärt unter Außensteuergesetz
- AufbewahrungsfristenUnternehmen müssen Bücher, Abschlüsse, Buchungsbelege und bestimmte Geschäftsunterlagen für eine gesetzlich festgelegte Dauer aufbewahren.Buchhaltung und Abschluss
- AufsichtsratDer Aufsichtsrat überwacht die Geschäftsführung einer Gesellschaft; bei der Aktiengesellschaft bestellt und entlässt er auch den Vorstand.Unternehmen und Gesellschafter
- AufteilungsgebotNach dem Aufteilungsgebot werden Aufwendungen, die teils beruflich oder betrieblich und teils privat veranlasst sind, aufgeteilt; abziehbar ist nur der beruflich oder betrieblich veranlasste Teil.Einkommensteuer
- AusfuhrlieferungEine Ausfuhrlieferung ist die Lieferung einer Ware in ein Land außerhalb der EU; sie ist unter Voraussetzungen umsatzsteuerfrei.Umsatzsteuer
- Ausgangsumsatzerklärt unter Eingangsumsatz und Ausgangsumsatz
- Außenprüfungerklärt unter Betriebsprüfung
- AußensteuergesetzDas Außensteuergesetz enthält Regeln gegen die Verlagerung von Einkünften und Vermögen ins niedrig besteuernde Ausland.Internationales Steuerrecht
- Außergewöhnliche BelastungenAußergewöhnliche Belastungen sind private Aufwendungen, die zwangsläufig entstehen und höher sind als bei der überwiegenden Mehrzahl vergleichbarer Steuerpflichtiger; sie mindern unter bestimmten Voraussetzungen das Einkommen.Einkommensteuer
- Aussetzung der VollziehungMit der Aussetzung der Vollziehung wird die Zahlungspflicht aus einem angefochtenen Bescheid auf Antrag ganz oder teilweise aufgeschoben, bis über den Rechtsbehelf entschieden ist.Verfahren
B
- Base Erosion and Profit Shiftingerklärt unter BEPS-Projekt
- BasisrenteDie Basisrente ist ein zertifizierter privater Altersvorsorgevertrag, der eine lebenslange monatliche Rente zahlt; die Beiträge sind bis zu einem Höchstbetrag als Sonderausgaben abziehbar.Einkommensteuer
- Bauabzugerklärt unter Bauabzugsteuer
- BauabzugsteuerBei der Bauabzugsteuer muss ein unternehmerischer Auftraggeber von Bauleistungen einen Teil der Rechnung einbehalten und für den Bauunternehmer an das Finanzamt abführen.Handwerk
- bAVerklärt unter Betriebliche Altersversorgung
- Behaltensfristerklärt unter Verschonungsabschlag
- Bemessungsgrundlage der Einkommensteuererklärt unter Zu versteuerndes Einkommen
- BEPS-ProjektDas BEPS-Projekt von OECD und G20 soll verhindern, dass Unternehmen ihre Besteuerungsgrundlage durch Gewinnverlagerung in Staaten mit niedriger Besteuerung aushöhlen.Internationales Steuerrecht
- Berichtigung nach § 153 AOWer nachträglich erkennt, dass eine von ihm abgegebene Steuererklärung unrichtig oder unvollständig war und es dadurch zu einer zu niedrigen Steuer kommen kann, muss dies dem Finanzamt unverzüglich anzeigen und richtigstellen.Verfahren
- Berichtigungsanzeigeerklärt unter Berichtigung nach § 153 AO
- Berufsausübungsgemeinschafterklärt unter Gemeinschaftspraxis
- Beschränkte SteuerpflichtBeschränkt steuerpflichtig ist, wer im Inland weder Wohnsitz noch gewöhnlichen Aufenthalt hat, aber inländische Einkünfte erzielt; besteuert werden nur diese Einkünfte.Internationales Steuerrecht
- Bestandskrafterklärt unter Steuerbescheid
- Besteuerung der PensionPensionen von Beamten und Werkspensionen aus einer Direktzusage des Arbeitgebers sind Versorgungsbezüge und als Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit grundsätzlich voll steuerpflichtig, gemindert um einen Versorgungsfreibetrag; bei Werkspensionen wegen Alters gilt dieser erst ab einer gesetzlichen Altersgrenze.Einkommensteuer
- Besteuerung der RenteRenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung und vergleichbaren Versorgungssystemen werden mit einem Besteuerungsanteil besteuert, der sich nach dem Jahr des Rentenbeginns richtet.Einkommensteuer
- Besteuerungsanteilerklärt unter Besteuerung der Rente
- Betriebliche AltersversorgungBetriebliche Altersversorgung sind Leistungen für Alter, Invalidität oder Hinterbliebene, die ein Arbeitgeber aus Anlass eines Arbeitsverhältnisses zusagt.Lohn und Personal
- Betriebliche VeranlassungEine Ausgabe ist betrieblich veranlasst, wenn sie objektiv mit dem Betrieb zusammenhängt und ihm subjektiv dienen soll.Buchhaltung und Abschluss
- Betriebsaufgabeerklärt unter Veräußerungsgewinn
- BetriebsaufspaltungEine Betriebsaufspaltung liegt vor, wenn ein Besitzunternehmen eine wesentliche Betriebsgrundlage an ein Betriebsunternehmen vermietet und dieselben Personen beide Unternehmen beherrschen.Unternehmen und Gesellschafter
- BetriebsausgabenBetriebsausgaben sind Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind; sie mindern grundsätzlich den Gewinn.Buchhaltung und Abschluss
- BetriebseinnahmenBetriebseinnahmen sind alle Zuflüsse in Geld oder Geldeswert, die durch den Betrieb veranlasst sind.Buchhaltung und Abschluss
- BetriebsprüfungBei einer Betriebsprüfung prüft das Finanzamt die steuerlichen Verhältnisse eines Unternehmens oder einer Person vor Ort oder anhand übermittelter Unterlagen; ein Verdacht ist dafür nicht erforderlich.Verfahren
- BetriebsstätteEine Betriebsstätte ist eine feste Geschäftseinrichtung oder Anlage, die der Tätigkeit eines Unternehmens dient, etwa der Ort der Geschäftsleitung, eine Zweigniederlassung, eine Werkstätte oder ein Lager.Internationales Steuerrecht
- BetriebsveranstaltungenBetriebsveranstaltungen sind Veranstaltungen auf betrieblicher Ebene mit gesellschaftlichem Charakter, etwa Weihnachtsfeiern oder Betriebsausflüge; die Zuwendungen daran sind unter bestimmten Voraussetzungen lohnsteuerfrei.Lohn und Personal
- Betriebsveräußerungerklärt unter Veräußerungsgewinn
- BetriebsvermögenZum Betriebsvermögen gehören alle Wirtschaftsgüter, die einem Unternehmen steuerlich zugeordnet sind.Buchhaltung und Abschluss
- BetriebsvermögensvergleichBeim Betriebsvermögensvergleich ist der Gewinn der Unterschied zwischen dem Betriebsvermögen am Ende des Wirtschaftsjahres und dem am Ende des vorangegangenen, erhöht um Entnahmen und vermindert um Einlagen.Buchhaltung und Abschluss
- Betriebswirtschaftliche Auswertungerklärt unter BWA (betriebswirtschaftliche Auswertung)
- Beweismittel im SteuerrechtBeweismittel sind die Mittel, mit denen das Finanzamt steuerlich erhebliche Tatsachen feststellt, etwa Unterlagen, Auskünfte, Sachverständigengutachten oder die Inaugenscheinnahme.Verfahren
- BewirtungskostenBewirtungskosten sind Ausgaben für Speisen und Getränke, mit denen Geschäftspartner aus geschäftlichem Anlass bewirtet werden.Buchhaltung und Abschluss
- BilanzDie Bilanz stellt zum Stichtag das Vermögen eines Unternehmens (Aktiva) seiner Finanzierung aus Eigenkapital und Schulden (Passiva) gegenüber.Buchhaltung und Abschluss
- BinnenmarktDer europäische Binnenmarkt ist der gemeinsame Wirtschaftsraum der EU-Staaten, in dem Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen frei verkehren können.Umsatzsteuer
- Bitcoinerklärt unter Kryptowährungen
- BMF-SchreibenBMF-Schreiben sind Verwaltungsanweisungen des Bundesfinanzministeriums, die festlegen, wie die Finanzämter Steuergesetze auslegen und anwenden.Verfahren
- Break-even-PunktDer Break-even-Punkt ist die Absatzmenge oder der Umsatz, ab dem die Erlöse alle Kosten decken; darunter entsteht ein Verlust, darüber ein Gewinn.Gründung und Unternehmensführung
- BriefkastenfirmaEine Briefkastenfirma ist eine Gesellschaft, die zwar eingetragen ist, an ihrem Sitz aber keine eigene wirtschaftliche Tätigkeit mit Personal und Räumen ausübt.Internationales Steuerrecht
- BStBlerklärt unter Bundessteuerblatt
- BuchführungspflichtDie Buchführungspflicht verpflichtet bestimmte Unternehmen, Bücher nach den Regeln der doppelten Buchführung zu führen und einen Jahresabschluss aufzustellen.Buchhaltung und Abschluss
- BuchungsbelegEin Buchungsbeleg ist der Nachweis für einen Geschäftsvorfall, etwa eine Rechnung, ein Kontoauszug oder eine Quittung.Buchhaltung und Abschluss
- BuchwertDer Buchwert ist der Wert, mit dem ein Wirtschaftsgut in der Bilanz steht, in der Regel die Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der bisherigen Abschreibungen.Buchhaltung und Abschluss
- BuchwertfortführungBei der Buchwertfortführung übernimmt der Erwerber die bisherigen Buchwerte, sodass bei der Übertragung keine stillen Reserven versteuert werden.Unternehmen und Gesellschafter
- BundessteuerblattDas Bundessteuerblatt ist das amtliche Veröffentlichungsblatt für das Steuerrecht.Verfahren
- BusinessplanEin Businessplan ist ein schriftliches Konzept zu Geschäftsidee, Markt, Organisation und Finanzen eines Vorhabens.Gründung und Unternehmensführung
- BWA (betriebswirtschaftliche Auswertung)Die BWA ist eine Auswertung der laufenden Buchhaltung, die Umsatz, Kosten und vorläufiges Ergebnis eines Zeitraums zeigt.Buchhaltung und Abschluss
C
- CashflowDer Cashflow ist der Überschuss der Einzahlungen über die Auszahlungen eines Zeitraums und zeigt, wie viel Geld ein Unternehmen tatsächlich erwirtschaftet hat.Gründung und Unternehmensführung
- CFC-Regelnerklärt unter Hinzurechnungsbesteuerung
- Cloud-BuchhaltungBei der Cloud-Buchhaltung werden Belege und Buchhaltungsdaten online in einem Rechenzentrum gespeichert und bearbeitet, statt auf einem eigenen Rechner.Digitale Buchhaltung
- Controlled Foreign Companyerklärt unter Hinzurechnungsbesteuerung
- Cum-Cum-GeschäftBei Cum-Cum-Geschäften übertragen ausländische Anteilseigner ihre Aktien kurz vor dem Dividendenstichtag auf einen inländischen Berechtigten, um die für sie nicht erstattungsfähige Kapitalertragsteuer anrechnen zu lassen, und erhalten die Aktien danach zurück.Steuerstrafrecht
- Cum-Ex-GeschäftBei Cum-Ex-Geschäften wurden Aktien rund um den Dividendenstichtag mit und ohne Dividendenanspruch so gehandelt, dass eine nur einmal einbehaltene Kapitalertragsteuer mehrfach erstattet oder angerechnet wurde.Steuerstrafrecht
D
- Datenzugriff der FinanzverwaltungBei einer Außenprüfung darf das Finanzamt auf die elektronisch gespeicherten steuerlich relevanten Daten eines Unternehmens zugreifen.Digitale Buchhaltung
- DATEV Unternehmen onlineDATEV Unternehmen online ist eine Online-Anwendung von DATEV, über die Unternehmen und ihre Kanzlei gemeinsam mit Belegen, Bankdaten und Auswertungen arbeiten.Digitale Buchhaltung
- DauerfristverlängerungMit der Dauerfristverlängerung verschiebt sich auf Antrag die Frist für Abgabe und Zahlung der Umsatzsteuer-Voranmeldungen dauerhaft.Umsatzsteuer
- DBAerklärt unter Doppelbesteuerungsabkommen
- DeckungsbeitragDer Deckungsbeitrag ist der Umsatz abzüglich der variablen Kosten; er zeigt, wie viel ein Produkt oder eine Leistung zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn beiträgt.Gründung und Unternehmensführung
- Degressive AbschreibungBei der degressiven Abschreibung wird ein gleichbleibender Prozentsatz vom jeweiligen Restwert abgeschrieben, sodass die Beträge von Jahr zu Jahr sinken.Buchhaltung und Abschluss
- Direktversicherungerklärt unter Betriebliche Altersversorgung
- DoppelbesteuerungsabkommenEin Doppelbesteuerungsabkommen ist ein Vertrag zwischen zwei Staaten, der festlegt, welcher Staat welche Einkünfte besteuern darf, um eine doppelte Besteuerung zu vermeiden.Internationales Steuerrecht
- Doppelte BuchführungBei der doppelten Buchführung wird jeder Geschäftsvorfall auf mindestens zwei Konten erfasst, im Soll und im Haben.Buchhaltung und Abschluss
- Drei-Objekt-Grenzeerklärt unter Gewerblicher Grundstückshandel
- Durchschnittssteuersatzerklärt unter Steuertarif
E
- E-BilanzDie E-Bilanz ist die elektronische Übermittlung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung an das Finanzamt in einer amtlich vorgegebenen Gliederung.Buchhaltung und Abschluss
- E-RechnungEine E-Rechnung ist eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, das Programme automatisch auslesen und verarbeiten können.Digitale Buchhaltung
- EBITDAEBITDA ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; die Kennzahl soll die operative Ertragskraft unabhängig von Finanzierung, Steuern und Abschreibungspolitik zeigen.Gründung und Unternehmensführung
- eGerklärt unter Genossenschaft
- Ehegattensplittingerklärt unter Splittingtarif
- EigenbelegEin Eigenbeleg ist ein selbst erstellter Nachweis für eine Ausgabe, für die es keinen fremden Beleg gibt oder deren Beleg verloren gegangen ist.Buchhaltung und Abschluss
- EinbringungEine Einbringung ist die Übertragung eines Betriebs, Teilbetriebs oder Mitunternehmeranteils auf eine Kapital- oder Personengesellschaft gegen Gewährung neuer Gesellschaftsanteile.Unternehmen und Gesellschafter
- EinfuhrumsatzsteuerDie Einfuhrumsatzsteuer ist die Umsatzsteuer, die bei der Einfuhr von Waren aus Ländern außerhalb der EU erhoben wird.Umsatzsteuer
- Eingangsumsatzerklärt unter Eingangsumsatz und Ausgangsumsatz
- Eingangsumsatz und AusgangsumsatzEingangsumsätze sind die Lieferungen und Leistungen, die ein Unternehmen von anderen bezieht; Ausgangsumsätze sind die, die es selbst ausführt.Umsatzsteuer
- EinkommensteuerDie Einkommensteuer ist die Steuer auf das Einkommen natürlicher Personen.Einkommensteuer
- Einkommensteuer-Vorauszahlungerklärt unter Steuervorauszahlung
- EinkommensteuererklärungMit der Einkommensteuererklärung teilen Sie dem Finanzamt Ihre Einkünfte und abziehbaren Aufwendungen eines Kalenderjahres mit; auf ihrer Grundlage wird die Einkommensteuer festgesetzt.Einkommensteuer
- Einkünfte aus KapitalvermögenEinkünfte aus Kapitalvermögen sind Erträge aus privat gehaltenem Kapital, etwa Zinsen, Dividenden, Fondserträge und Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren.Einkommensteuer
- EinkunftsartenDas Einkommensteuergesetz kennt sieben Einkunftsarten; nur Einkünfte, die unter eine davon fallen, sind einkommensteuerpflichtig.Einkommensteuer
- EinlageEine Einlage ist die Zuführung von Geld oder anderen Wirtschaftsgütern aus dem Privatvermögen in den Betrieb.Buchhaltung und Abschluss
- Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)Die EÜR ermittelt den Gewinn als Differenz zwischen Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben eines Jahres.Buchhaltung und Abschluss
- EinspruchDer Einspruch ist der außergerichtliche Rechtsbehelf gegen Steuerbescheide und andere Verwaltungsakte des Finanzamts; er ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe einzulegen.Verfahren
- Einspruchsfristerklärt unter Einspruch
- EinzelunternehmenEin Einzelunternehmen gehört einer einzelnen natürlichen Person, die es allein betreibt und für seine Verbindlichkeiten unbeschränkt haftet.Unternehmen und Gesellschafter
- Einzelveranlagungerklärt unter Zusammenveranlagung
- ELSTERELSTER ist das Verfahren der Finanzverwaltung für die elektronische Übermittlung von Steuererklärungen, Anmeldungen und anderen Daten an das Finanzamt.Digitale Buchhaltung
- Entgeltabrechnungerklärt unter Lohnabrechnung
- Entgeltumwandlungerklärt unter Betriebliche Altersversorgung
- EntnahmeEine Entnahme liegt vor, wenn Geld, Waren, Leistungen oder andere Wirtschaftsgüter für private oder andere betriebsfremde Zwecke aus dem Betrieb genommen werden.Buchhaltung und Abschluss
- ErbschaftsteuerDie Erbschaftsteuer erfasst Vermögen, das jemand von Todes wegen erwirbt, etwa als Erbe, durch ein Vermächtnis oder einen geltend gemachten Pflichtteil.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- ErgänzungsbilanzEine Ergänzungsbilanz enthält für einen einzelnen Gesellschafter einer Personengesellschaft Korrekturen zu den Wertansätzen in der Bilanz der Gesellschaft.Unternehmen und Gesellschafter
- Erhaltungsaufwanderklärt unter Herstellungs- und Erhaltungsaufwand
- Erlass von SteuernBeim Erlass verzichtet das Finanzamt ganz oder teilweise endgültig auf einen Steueranspruch, weil seine Einziehung im Einzelfall unbillig wäre.Verfahren
- ErläuterungsberichtDer Erläuterungsbericht ist eine schriftliche Erläuterung des Jahresabschlusses durch den Steuerberater.Buchhaltung und Abschluss
- Ersetzendes ScannenBeim ersetzenden Scannen werden Papierbelege digitalisiert und das Papieroriginal danach vernichtet; aufbewahrt wird nur noch die digitale Fassung.Digitale Buchhaltung
- Erstattungszinsenerklärt unter Nachzahlungszinsen
- ErstausbildungEine Erstausbildung ist eine geordnete Berufsausbildung oder ein Erststudium, das nicht auf einer abgeschlossenen anderen Ausbildung aufbaut; ihre Kosten sind grundsätzlich nur begrenzt als Sonderausgaben abziehbar.Einkommensteuer
- Ertragsanteilerklärt unter Besteuerung der Rente
- Erweiterte KürzungMit der erweiterten Kürzung können Unternehmen, die ausschließlich eigenen Grundbesitz verwalten, den darauf entfallenden Gewerbeertrag von der Gewerbesteuer freistellen.Immobilien
- EÜRerklärt unter Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)
- ExistenzgründungExistenzgründung ist der Start einer selbständigen Tätigkeit, gewerblich oder freiberuflich, als Einzelunternehmen oder in einer Gesellschaft.Gründung und Unternehmensführung
F
- Familien-KGEine Familien-KG ist eine Kommanditgesellschaft, an der Familienmitglieder beteiligt sind und in der häufig Familienvermögen wie Immobilien oder Wertpapiere gebündelt wird.Unternehmen und Gesellschafter
- FamilienheimDas Familienheim ist eine selbst genutzte Wohnimmobilie, deren Übertragung an Ehegatten und unter bestimmten Voraussetzungen im Erbfall an Kinder von der Erbschaft- oder Schenkungsteuer befreit ist.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- Festsetzungsfristerklärt unter Festsetzungsverjährung
- FestsetzungsverjährungNach Ablauf der Festsetzungsfrist darf eine Steuer grundsätzlich nicht mehr festgesetzt, geändert oder aufgehoben werden.Verfahren
- Finanzgerichterklärt unter Finanzgerichtsverfahren
- FinanzgerichtsverfahrenIm Finanzgerichtsverfahren entscheidet ein unabhängiges Gericht über Streitigkeiten zwischen Steuerpflichtigen und Finanzverwaltung, in der Regel nach einem erfolglosen Einspruch.Verfahren
- FirmenwagenNutzen Sie ein Fahrzeug Ihres Betriebs auch privat, ist dieser private Nutzungsvorteil zu versteuern.Buchhaltung und Abschluss
- FondsbesteuerungInvestmentfonds und ihre Anleger werden nach dem Investmentsteuergesetz besteuert: Der Fonds zahlt auf bestimmte inländische Erträge selbst Steuer, der Anleger versteuert Ausschüttungen, eine Vorabpauschale und Veräußerungsgewinne.Einkommensteuer
- ForschungszulageDie Forschungszulage ist eine steuerliche Förderung für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben; sie wird auf die Einkommen- oder Körperschaftsteuer angerechnet und ein Überhang ausgezahlt.Gründung und Unternehmensführung
- Fragebogen zur steuerlichen ErfassungMit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung melden Sie dem Finanzamt die Aufnahme einer gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit oder die Gründung einer Gesellschaft; er ist Grundlage für die Steuernummer.Gründung und Unternehmensführung
- FreiberuflerFreiberufler üben einen freien Beruf selbständig aus; ihre Einkünfte sind Einkünfte aus selbständiger Arbeit und unterliegen nicht der Gewerbesteuer.Einkommensteuer
- FreibetragEin Freibetrag ist ein Betrag, der von der Bemessungsgrundlage abgezogen wird, sodass nur der darüber liegende Teil besteuert wird.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- Freier Beruferklärt unter Freiberufler
- Freigrenzeerklärt unter Freibetrag
- Freistellungsauftragerklärt unter Abgeltungsteuer
- FreistellungsbescheinigungDie Freistellungsbescheinigung bescheinigt einem Bauunternehmer, dass seine Auftraggeber keinen Bauabzug einbehalten müssen.Handwerk
- FünftelregelungDie Fünftelregelung mildert die Progression, wenn außerordentliche Einkünfte, etwa eine Abfindung oder ein Gewinn aus einem Praxis- oder Betriebsverkauf, in einem Jahr zusammengeballt zufließen.Einkommensteuer
- FusionEine Fusion ist der Zusammenschluss von zwei oder mehr Unternehmen zu einem Unternehmen.Unternehmen und Gesellschafter
G
- GbRDie Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist der Zusammenschluss von mindestens zwei Personen zu einem gemeinsamen Zweck und die Grundform der Personengesellschaft.Unternehmen und Gesellschafter
- Gebäude-AfAerklärt unter Gebäudeabschreibung
- GebäudeabschreibungMit der Gebäudeabschreibung werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Gebäudes über die Nutzungsdauer steuerlich verteilt; Grund und Boden wird nicht abgeschrieben.Immobilien
- Gehaltsabrechnungerklärt unter Lohnabrechnung
- GeldtransitkontoDas Geldtransitkonto ist ein Hilfskonto der Buchhaltung für Geldbewegungen zwischen eigenen Konten, etwa von der Kasse auf die Bank.Buchhaltung und Abschluss
- GeldwäscheGeldwäsche ist das Einschleusen von Vermögenswerten aus rechtswidrigen Taten in den legalen Wirtschaftskreislauf, um ihre Herkunft zu verschleiern.Steuerstrafrecht
- Geldwerter Vorteilerklärt unter Sachbezug
- GemeinnützigkeitEine Körperschaft ist gemeinnützig, wenn sie nach Satzung und tatsächlicher Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar selbstlos die Allgemeinheit fördert, etwa Wissenschaft, Bildung, Kultur, Sport oder Umweltschutz.Unternehmen und Gesellschafter
- GemeinschaftspraxisIn einer Gemeinschaftspraxis üben mehrere Ärzte ihren Beruf gemeinsam aus, mit gemeinsamem Patientenstamm, gemeinsamer Abrechnung und gemeinsamem Gewinn.Ärzte
- GenossenschaftEine eingetragene Genossenschaft ist eine Gesellschaft, die den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb fördert.Unternehmen und Gesellschafter
- GenussrechteGenussrechte sind vertragliche Rechte auf eine Beteiligung am Gewinn eines Unternehmens, ohne dass der Inhaber Gesellschafter wird.Unternehmen und Gesellschafter
- Geringfügige Beschäftigungerklärt unter Minijob
- Geringwertige WirtschaftsgüterGeringwertige Wirtschaftsgüter sind günstige Anlagegüter, deren Kosten im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben werden können.Buchhaltung und Abschluss
- Gesamtbetrag der Einkünfteerklärt unter Zu versteuerndes Einkommen
- GesamthandsvermögenAls Gesamthandsvermögen wurde das Vermögen einer Personengesellschaft bezeichnet, das den Gesellschaftern gemeinsam und nicht einzeln zustand.Unternehmen und Gesellschafter
- GesamtschuldnerGesamtschuldner sind mehrere Personen, die dieselbe Steuer schulden; das Finanzamt kann von jedem den vollen Betrag verlangen, insgesamt aber nur einmal.Verfahren
- GeschäftsführervergütungDie Geschäftsführervergütung umfasst alles, was eine GmbH ihrem Geschäftsführer für seine Tätigkeit gewährt, etwa Gehalt, Tantieme, Sachbezüge und eine Pensionszusage.Unternehmen und Gesellschafter
- Gesellschaft bürgerlichen Rechtserklärt unter GbR
- Gesellschafter-GeschäftsführerEin Gesellschafter-Geschäftsführer ist an einer GmbH beteiligt und führt zugleich ihre Geschäfte.Unternehmen und Gesellschafter
- GesellschafterdarlehenEin Gesellschafterdarlehen ist ein Kredit, den ein Gesellschafter seiner eigenen Gesellschaft gewährt.Unternehmen und Gesellschafter
- Gesonderte und einheitliche FeststellungMit der gesonderten und einheitlichen Feststellung ermittelt das Finanzamt den gemeinsamen Gewinn oder Überschuss einer Personengesellschaft oder Gemeinschaft und verteilt ihn verbindlich auf die Beteiligten.Unternehmen und Gesellschafter
- GewerbeanmeldungMit der Gewerbeanmeldung zeigen Sie der Gemeinde den Beginn eines Gewerbebetriebs an.Gründung und Unternehmensführung
- GewerbebetriebEin Gewerbebetrieb ist eine selbstständige, auf Dauer angelegte Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht, die sich am allgemeinen Markt beteiligt und weder freiberuflich noch land- und forstwirtschaftlich noch reine Vermögensverwaltung ist.Unternehmen und Gesellschafter
- GewerbesteuerDie Gewerbesteuer ist eine Steuer der Gemeinden auf den Ertrag von Gewerbebetrieben.Unternehmen und Gesellschafter
- Gewerbesteuer-HinzurechnungBei der Gewerbesteuer werden bestimmte Finanzierungsanteile, etwa in Zinsen, Mieten, Pachten, Leasingraten und Lizenzgebühren, dem Gewinn teilweise wieder hinzugerechnet.Unternehmen und Gesellschafter
- GewerbesteuermessbetragDer Gewerbesteuermessbetrag ist die Zwischengröße, aus der die Gemeinde mit ihrem Hebesatz die Gewerbesteuer berechnet.Unternehmen und Gesellschafter
- Gewerblich geprägte PersonengesellschaftEine gewerblich geprägte Personengesellschaft gilt steuerlich als Gewerbebetrieb, obwohl sie nicht gewerblich tätig ist, weil nur Kapitalgesellschaften unbeschränkt haften und nur diese oder Nichtgesellschafter zur Geschäftsführung befugt sind.Unternehmen und Gesellschafter
- Gewerbliche Infizierungerklärt unter Abfärbung
- Gewerblicher GrundstückshandelEin gewerblicher Grundstückshandel liegt vor, wenn An- und Verkäufe von Immobilien über eine private Vermögensverwaltung hinausgehen; die Gewinne sind dann gewerbliche Einkünfte und unterliegen auch der Gewerbesteuer.Immobilien
- Gewillkürtes BetriebsvermögenGewillkürtes Betriebsvermögen sind Wirtschaftsgüter, die nicht zwingend zum Betrieb gehören, die der Unternehmer ihm aber bewusst zuordnet, weil sie den Betrieb fördern können.Buchhaltung und Abschluss
- Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) stellt Erträge und Aufwendungen eines Geschäftsjahres gegenüber und zeigt so den Gewinn oder Verlust.Buchhaltung und Abschluss
- GewinnausschüttungBei einer Gewinnausschüttung zahlt eine Kapitalgesellschaft aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses Gewinn an ihre Gesellschafter aus.Unternehmen und Gesellschafter
- GewinnermittlungDie Gewinnermittlung bestimmt den steuerpflichtigen Gewinn eines Unternehmens für ein Jahr.Buchhaltung und Abschluss
- Gewinnschwelleerklärt unter Break-even-Punkt
- GewinnverlagerungGewinnverlagerung bezeichnet Gestaltungen, mit denen Gewinne in Staaten mit niedriger Besteuerung verlagert und Aufwendungen in Staaten mit hoher Besteuerung abgezogen werden.Internationales Steuerrecht
- Gewinnverteilung bei PersonengesellschaftenDie Gewinnverteilung legt fest, welcher Anteil am Gewinn einer Personengesellschaft auf welchen Gesellschafter entfällt.Unternehmen und Gesellschafter
- Gewöhnlicher AufenthaltDen gewöhnlichen Aufenthalt hat jemand dort, wo er sich unter Umständen aufhält, die erkennen lassen, dass er an diesem Ort nicht nur vorübergehend verweilt.Internationales Steuerrecht
- Gleichmäßigkeit der BesteuerungDer Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung verlangt, dass Steuern nach Maßgabe der Gesetze für alle gleich festgesetzt und erhoben werden.Verfahren
- GmbHDie GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) ist eine Kapitalgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, bei der grundsätzlich nur das Gesellschaftsvermögen für die Verbindlichkeiten haftet.Unternehmen und Gesellschafter
- GmbH & Co. KGDie GmbH & Co. KG ist eine Kommanditgesellschaft, deren unbeschränkt haftende Gesellschafterin (Komplementärin) eine GmbH ist.Unternehmen und Gesellschafter
- GoBDDie GoBD sind die Vorgaben der Finanzverwaltung dazu, wie Bücher, Aufzeichnungen und Unterlagen elektronisch geführt und aufbewahrt werden müssen.Digitale Buchhaltung
- Grenzsteuersatzerklärt unter Steuertarif
- Größenklassen von KapitalgesellschaftenDas Handelsrecht teilt Kapitalgesellschaften nach Bilanzsumme, Umsatz und Zahl der Arbeitnehmer in Kleinst-, kleine, mittelgroße und große Gesellschaften ein.Buchhaltung und Abschluss
- GrundbesitzwertDer Grundbesitzwert ist der steuerliche Wert einer Immobilie, der vor allem für die Erbschaft- und Schenkungsteuer festgestellt wird.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- GrunderwerbsteuerDie Grunderwerbsteuer fällt einmalig beim Erwerb eines inländischen Grundstücks an, vor allem beim Kauf.Immobilien
- GrundfreibetragDer Grundfreibetrag ist der Teil des zu versteuernden Einkommens, auf den keine Einkommensteuer anfällt.Einkommensteuer
- GrundsteuerDie Grundsteuer ist eine jährliche Steuer auf Grundbesitz, die die Gemeinde vom Eigentümer erhebt.Immobilien
- GründungszuschussDer Gründungszuschuss ist eine Förderung der Agentur für Arbeit für Arbeitslose, die sich hauptberuflich selbständig machen.Gründung und Unternehmensführung
- Günstigerprüfungerklärt unter Abgeltungsteuer
- Gutscheine im UmsatzsteuerrechtUmsatzsteuerlich wird zwischen Einzweck- und Mehrzweckgutscheinen unterschieden; davon hängt ab, wann die Umsatzsteuer entsteht.Umsatzsteuer
H
- HaftungsbescheidMit einem Haftungsbescheid nimmt das Finanzamt eine andere Person für die Steuerschulden eines Steuerpflichtigen in Anspruch, etwa den Geschäftsführer einer GmbH.Verfahren
- Halbfertige Arbeitenerklärt unter Unfertige Leistungen
- Handwerkerleistungenerklärt unter Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen
- Haushaltsnahe Dienstleistungenerklärt unter Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen
- Haushaltsnahe Dienstleistungen und HandwerkerleistungenFür haushaltsnahe Dienstleistungen, Beschäftigungsverhältnisse im Haushalt und Handwerkerleistungen in Ihrem Haushalt ermäßigt sich auf Antrag die Einkommensteuer um einen Teil der Arbeitskosten.Einkommensteuer
- Häusliches ArbeitszimmerEin häusliches Arbeitszimmer ist ein abgeschlossener Raum in der Wohnung, der so gut wie ausschließlich beruflich oder betrieblich genutzt wird.Einkommensteuer
- Herstellungs- und ErhaltungsaufwandErhaltungsaufwand dient der Instandhaltung eines Gebäudes und ist bei Vermietung grundsätzlich sofort abziehbar; Herstellungsaufwand erweitert ein Gebäude oder verbessert es wesentlich und wirkt nur über die Abschreibung.Immobilien
- Herstellungsaufwanderklärt unter Herstellungs- und Erhaltungsaufwand
- Hinterlegung des JahresabschlussesKleinstkapitalgesellschaften können ihre Offenlegungspflicht erfüllen, indem sie ihre Bilanz beim Unternehmensregister hinterlegen, statt sie veröffentlichen zu lassen.Buchhaltung und Abschluss
- HinzurechnungsbesteuerungBei der Hinzurechnungsbesteuerung werden niedrig besteuerte passive Einkünfte einer ausländischen Gesellschaft, die von inländischen Steuerpflichtigen beherrscht wird, im Inland so besteuert, als hätten die Gesellschafter sie selbst erzielt.Internationales Steuerrecht
- Hinzuschätzungerklärt unter Schätzung
- HoldingEine Holding ist eine Gesellschaft, deren Hauptzweck darin besteht, Beteiligungen an anderen Unternehmen zu halten und zu verwalten.Unternehmen und Gesellschafter
- Hybride GesellschaftEine hybride Gesellschaft wird von zwei Staaten steuerlich unterschiedlich eingeordnet, etwa in einem Staat als Kapitalgesellschaft und im anderen als transparente Personengesellschaft.Internationales Steuerrecht
I
- ImmobilienbesteuerungUnter Immobilienbesteuerung werden die Steuern zusammengefasst, die beim Kauf, beim Halten, bei der Vermietung und beim Verkauf von Grundstücken und Gebäuden anfallen können.Immobilien
- Indirekte SteuerEine indirekte Steuer wird von einem Unternehmen abgeführt, aber über den Preis an den Verbraucher weitergegeben, der sie wirtschaftlich trägt.Umsatzsteuer
- Innergemeinschaftliche LieferungEine innergemeinschaftliche Lieferung ist die Lieferung einer Ware an einen Unternehmer in einem anderen EU-Staat; sie ist unter Voraussetzungen steuerfrei.Umsatzsteuer
- Innergemeinschaftlicher ErwerbEin innergemeinschaftlicher Erwerb liegt vor, wenn ein Unternehmer Ware aus einem anderen EU-Staat für sein Unternehmen bezieht; er versteuert den Erwerb dann im Inland.Umsatzsteuer
- InsolvenzverwalterDer Insolvenzverwalter wird vom Insolvenzgericht bestellt, verwaltet und verwertet nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens das Vermögen des Schuldners und verteilt den Erlös an die Gläubiger.Verfahren
- Internationales SteuerrechtDas internationale Steuerrecht umfasst die Regeln für die Besteuerung grenzüberschreitender Sachverhalte, etwa bei Auslandseinkünften, ausländischen Gesellschaften oder einem Umzug ins Ausland.Internationales Steuerrecht
- Internes KontrollsystemEin internes Kontrollsystem umfasst die Regeln und Kontrollen, mit denen ein Unternehmen sicherstellt, dass seine Daten und Abläufe richtig und vollständig sind.Digitale Buchhaltung
- InventurDie Inventur ist die Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens zum Abschlussstichtag, vor allem der Warenbestände.Buchhaltung und Abschluss
- InvestitionsabzugsbetragMit dem Investitionsabzugsbetrag können Betriebe, deren Gewinn eine gesetzliche Grenze nicht überschreitet, einen Teil der Kosten einer geplanten Investition schon vorher gewinnmindernd abziehen.Buchhaltung und Abschluss
- Investmentfondserklärt unter Fondsbesteuerung
- Istversteuerungerklärt unter Soll- und Ist-Versteuerung
J
- JahresabschlussDer Jahresabschluss zeigt Vermögen, Schulden und Ergebnis eines Geschäftsjahres; sein Kern sind Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.Buchhaltung und Abschluss
- Juristische PersonEine juristische Person ist eine Organisation mit eigener Rechtspersönlichkeit, die selbst Rechte und Pflichten haben kann und durch ihre Organe handelt.Unternehmen und Gesellschafter
K
- KapitalertragsteuerDie Kapitalertragsteuer ist eine Steuer, die bei Kapitalerträgen wie Dividenden oder Zinsen direkt an der Quelle einbehalten und an das Finanzamt abgeführt wird.Unternehmen und Gesellschafter
- KapitalgesellschaftEine Kapitalgesellschaft ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, deren Gesellschafter grundsätzlich nicht persönlich für ihre Verbindlichkeiten haften, etwa die GmbH, die UG oder die AG.Unternehmen und Gesellschafter
- KapitalkontenKapitalkonten zeigen in der Buchhaltung einer Personengesellschaft, wie hoch die Beteiligung jedes Gesellschafters ist und wie sie sich durch Einlagen, Entnahmen, Gewinne und Verluste verändert.Unternehmen und Gesellschafter
- KassenführungDie Kassenführung umfasst die Aufzeichnung aller Bareinnahmen und Barausgaben eines Unternehmens.Digitale Buchhaltung
- KaufpreisaufteilungBei der Kaufpreisaufteilung wird der Kaufpreis einer Immobilie auf Grund und Boden und Gebäude verteilt, weil nur der Gebäudeanteil abgeschrieben werden kann.Immobilien
- KinderfreibetragDer Kinderfreibetrag stellt zusammen mit dem Freibetrag für Betreuung, Erziehung oder Ausbildung das Existenzminimum eines Kindes steuerfrei; er wird nur angesetzt, wenn er günstiger ist als das Kindergeld.Einkommensteuer
- KirchensteuerDie Kirchensteuer ist ein Zuschlag zur Einkommensteuer, den Mitglieder steuererhebender Religionsgemeinschaften zahlen.Einkommensteuer
- Klageerklärt unter Finanzgerichtsverfahren
- KleinunternehmerregelungMit der Kleinunternehmerregelung sind die Umsätze von Unternehmern mit geringem Umsatz von der Umsatzsteuer befreit; im Gegenzug entfällt der Vorsteuerabzug.Umsatzsteuer
- KommanditistDer Kommanditist ist ein Gesellschafter einer KG, der den Gläubigern nur bis zur Höhe seiner im Handelsregister eingetragenen Haftsumme haftet.Unternehmen und Gesellschafter
- KomplementärDer Komplementär ist der Gesellschafter einer KG, der für deren Verbindlichkeiten unbeschränkt haftet.Unternehmen und Gesellschafter
- KontenrahmenEin Kontenrahmen ist ein Verzeichnis aller Konten der Buchhaltung mit festen Kontonummern.Buchhaltung und Abschluss
- KonzernEin Konzern ist ein Zusammenschluss rechtlich selbständiger Unternehmen unter einheitlicher Leitung, meist eines herrschenden Unternehmens über abhängige Gesellschaften.Unternehmen und Gesellschafter
- Konzernunternehmenerklärt unter Konzern
- KooperationsmaximeDie Kooperationsmaxime beschreibt das Zusammenwirken von Finanzamt und Steuerpflichtigem bei der Aufklärung des Sachverhalts: Das Finanzamt ermittelt von Amts wegen, der Steuerpflichtige muss mitwirken.Verfahren
- KörperschaftsteuerDie Körperschaftsteuer ist die Einkommensteuer der Kapitalgesellschaften und anderer Körperschaften, etwa von GmbH, UG, AG, Genossenschaften und Vereinen.Unternehmen und Gesellschafter
- KryptowährungenKryptowährungen wie Bitcoin sind steuerlich Wirtschaftsgüter; Gewinne aus ihrem Verkauf oder Tausch im Privatvermögen sind steuerpflichtig, wenn zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr liegt.Einkommensteuer
- Kryptowerteerklärt unter Kryptowährungen
- Kurzfristige BeschäftigungEine kurzfristige Beschäftigung ist von vornherein auf eine gesetzlich bestimmte Zahl von Monaten oder Arbeitstagen im Kalenderjahr begrenzt und wird nicht berufsmäßig ausgeübt; sie ist sozialversicherungsfrei.Lohn und Personal
L
- LeerverkaufBei einem Leerverkauf verkauft jemand Wertpapiere, die er nicht dauerhaft besitzt, meist solche, die er sich zuvor über eine Wertpapierleihe beschafft hat, um sie später günstiger zurückzukaufen und von fallenden Kursen zu profitieren.Einkommensteuer
- LiebhabereiLiebhaberei liegt vor, wenn eine Tätigkeit nicht mit der Absicht ausgeübt wird, auf Dauer einen Gewinn oder Überschuss zu erzielen; sie ist steuerlich unbeachtlich.Einkommensteuer
- LiquidationsbesteuerungDie Liquidationsbesteuerung regelt, wie eine Kapitalgesellschaft und ihre Gesellschafter besteuert werden, wenn die Gesellschaft aufgelöst und abgewickelt wird.Unternehmen und Gesellschafter
- LiquiditätsplanungDie Liquiditätsplanung stellt die erwarteten Ein- und Auszahlungen der kommenden Wochen oder Monate gegenüber, um Engpässe frühzeitig zu erkennen.Gründung und Unternehmensführung
- LohnabrechnungDie Lohnabrechnung zeigt für einen Abrechnungszeitraum den Weg vom Bruttolohn über die Abzüge zum Nettolohn.Lohn und Personal
- LohnsteuerDie Lohnsteuer ist die Einkommensteuer auf Arbeitslohn, die der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung einbehält und an das Finanzamt abführt.Lohn und Personal
- LohnsummenregelungNach der Lohnsummenregelung bleibt die Verschonung von Betriebsvermögen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer nur erhalten, wenn die Lohnsumme des Betriebs in den Jahren nach dem Erwerb insgesamt einen gesetzlichen Mindestwert erreicht.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
M
- MasseverbindlichkeitMasseverbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten, die erst durch das Insolvenzverfahren oder die Verwaltung der Insolvenzmasse entstehen; sie werden vorab aus der Masse bezahlt.Verfahren
- Mehrwertsteuererklärt unter Umsatzsteuer
- Mezzanine FinanzierungMezzanine Finanzierung ist eine Mischform zwischen Eigen- und Fremdkapital, etwa nachrangige Darlehen, stille Beteiligungen oder Genussrechte.Unternehmen und Gesellschafter
- MidijobEin Midijob ist eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit einem Entgelt im Übergangsbereich oberhalb der Minijob-Grenze, bei der die Beschäftigten geringere Sozialversicherungsbeiträge zahlen.Lohn und Personal
- Mindestlohnsummeerklärt unter Lohnsummenregelung
- MinijobEin Minijob ist eine geringfügig entlohnte Beschäftigung, deren regelmäßiges Entgelt eine an den Mindestlohn gekoppelte Verdienstgrenze nicht übersteigt.Lohn und Personal
- MitunternehmerschaftEine Mitunternehmerschaft liegt vor, wenn mehrere Personen gemeinsam ein gewerbliches oder freiberufliches Unternehmen betreiben und dabei Mitunternehmerrisiko tragen und Mitunternehmerinitiative entfalten können.Unternehmen und Gesellschafter
N
- Nacherklärungerklärt unter Berichtigung nach § 153 AO
- NachzahlungszinsenNachzahlungszinsen fallen an, wenn eine Steuer erst längere Zeit nach ihrer Entstehung festgesetzt wird und eine Nachzahlung ergibt; ein Verschulden ist nicht erforderlich.Verfahren
- NebeneinkünfteNebeneinkünfte sind Einkünfte neben der Haupttätigkeit, etwa aus einem Nebengewerbe, einer nebenberuflichen selbständigen Tätigkeit oder aus Vermietung; sie sind grundsätzlich einkommensteuerpflichtig.Einkommensteuer
- NichtanwendungserlassMit einem Nichtanwendungserlass legt die Finanzverwaltung fest, dass ein Urteil des Bundesfinanzhofs über den entschiedenen Einzelfall hinaus nicht angewendet wird.Verfahren
- NichtveranlagungsbescheinigungMit einer Nichtveranlagungsbescheinigung kann die Bank Kapitalerträge ohne Steuerabzug auszahlen, wenn das Finanzamt bestätigt, dass voraussichtlich keine Einkommensteuer anfällt.Einkommensteuer
- NichtzulassungsbeschwerdeMit der Nichtzulassungsbeschwerde wird beim Bundesfinanzhof beantragt, die Revision gegen ein Urteil des Finanzgerichts zuzulassen, wenn das Finanzgericht sie nicht zugelassen hat.Verfahren
- NießbrauchDer Nießbrauch ist das Recht, eine Sache zu nutzen und ihre Erträge zu ziehen, ohne ihr Eigentümer zu sein.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- NV-Bescheinigungerklärt unter Nichtveranlagungsbescheinigung
O
- OECDDie OECD ist die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ein Zusammenschluss von Industriestaaten mit Sitz in Paris.Internationales Steuerrecht
- Offenlegung des JahresabschlussesKapitalgesellschaften und die GmbH & Co. KG müssen ihren Jahresabschluss beim Unternehmensregister einreichen, wo er öffentlich einsehbar ist.Buchhaltung und Abschluss
- Optionsmodell (§ 1a KStG)Mit dem Optionsmodell können sich bestimmte Personengesellschaften auf Antrag wie eine Kapitalgesellschaft besteuern lassen.Unternehmen und Gesellschafter
- Optionsverschonungerklärt unter Verschonungsabschlag
- OrganschaftBei einer Organschaft wird das Einkommen einer Kapitalgesellschaft (Organgesellschaft) steuerlich einem übergeordneten Unternehmen (Organträger) zugerechnet.Unternehmen und Gesellschafter
P
- Partiarisches DarlehenEin partiarisches Darlehen ist ein Darlehen, bei dem der Darlehensgeber statt oder neben festen Zinsen am Gewinn oder Umsatz des Darlehensnehmers beteiligt wird.Unternehmen und Gesellschafter
- Passive Einkünfteerklärt unter Hinzurechnungsbesteuerung
- Pauschalbesteuerung für MinijobsBei Minijobs kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer pauschal übernehmen, statt sie nach den individuellen Merkmalen des Beschäftigten zu berechnen.Lohn und Personal
- PensionszusageMit einer Pensionszusage verspricht ein Unternehmen einem Mitarbeiter oder Geschäftsführer eine spätere Altersversorgung, für die es unter Voraussetzungen eine Rückstellung bilden kann.Unternehmen und Gesellschafter
- PersonengesellschaftEine Personengesellschaft ist ein Zusammenschluss von mindestens zwei Gesellschaftern, bei dem die Gesellschafter persönlich im Vordergrund stehen, etwa GbR, OHG, KG oder Partnerschaft.Unternehmen und Gesellschafter
- PfandrechtEin Pfandrecht ist ein Sicherungsrecht an einer Sache oder einem Recht, aus dem sich ein Gläubiger befriedigen kann, wenn die gesicherte Forderung nicht erfüllt wird.Verfahren
- PfändungsschutzPfändungsschutz sind gesetzliche Grenzen, die einen Teil von Einkommen, Kontoguthaben und bestimmten Altersvorsorgeverträgen vor dem Zugriff von Gläubigern schützen.Verfahren
- Pfändungsschutzkontoerklärt unter Pfändungsschutz
- PflichtteilDer Pflichtteil ist ein Geldanspruch naher Angehöriger gegen die Erben, wenn sie durch Testament oder Erbvertrag von der Erbfolge ausgeschlossen wurden.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- PraxisgemeinschaftIn einer Praxisgemeinschaft teilen sich mehrere selbständige Ärzte Räume, Geräte oder Personal, rechnen aber jeweils eigenständig mit eigenem Patientenstamm ab.Ärzte
- Praxisverkauferklärt unter Veräußerungsgewinn
- PraxiswertDer Praxiswert ist der Teil des Kaufpreises einer Praxis, der über den Wert der einzelnen Wirtschaftsgüter hinausgeht und vor allem auf dem Patientenstamm und dem Ruf beruht.Ärzte
- Private VeräußerungsgeschäftePrivate Veräußerungsgeschäfte sind Verkäufe aus dem Privatvermögen innerhalb einer Frist nach der Anschaffung, bei Grundstücken innerhalb von zehn Jahren, bei bestimmten anderen Wirtschaftsgütern innerhalb eines Jahres; der Gewinn ist einkommensteuerpflichtig.Immobilien
- ProgressionsvorbehaltBeim Progressionsvorbehalt bleiben bestimmte Einnahmen steuerfrei, erhöhen aber den Steuersatz, der auf das übrige zu versteuernde Einkommen angewendet wird.Einkommensteuer
- Progressiver Steuertariferklärt unter Steuertarif
- ProzessautomatisierungProzessautomatisierung bedeutet, dass wiederkehrende Arbeitsschritte in der Buchhaltung von Programmen erledigt werden, statt von Hand.Digitale Buchhaltung
- PrüfungsanordnungMit der Prüfungsanordnung ordnet das Finanzamt eine Außenprüfung an und legt fest, welche Steuern und Zeiträume geprüft werden.Verfahren
Q
R
- RealisationsprinzipNach dem Realisationsprinzip darf ein Gewinn erst ausgewiesen werden, wenn er tatsächlich entstanden ist, in der Regel mit Erbringung der Leistung.Buchhaltung und Abschluss
- RealteilungBei einer Realteilung wird das Betriebsvermögen einer Personengesellschaft ganz oder teilweise auf Gesellschafter verteilt, die es betrieblich weiterführen, entweder bei Auflösung der Gesellschaft oder beim Ausscheiden einzelner Gesellschafter.Unternehmen und Gesellschafter
- RechnungEine Rechnung ist jedes Dokument, mit dem über eine Lieferung oder Leistung abgerechnet wird, unabhängig von seiner Bezeichnung.Umsatzsteuer
- Rechtsbehelfe im SteuerrechtGegen Entscheidungen des Finanzamts gibt es zunächst den Einspruch als außergerichtlichen Rechtsbehelf, danach die Klage beim Finanzgericht.Verfahren
- RechtsformDie Rechtsform ist der rechtliche Rahmen eines Unternehmens; sie bestimmt Haftung, Vertretung, Gewinnverteilung und Besteuerung.Unternehmen und Gesellschafter
- Regelverschonungerklärt unter Verschonungsabschlag
- Rentenbesteuerungerklärt unter Besteuerung der Rente
- RestschuldbefreiungMit der Restschuldbefreiung werden natürliche Personen nach Ablauf einer Abtretungsfrist, die mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens beginnt, auf Antrag von ihren restlichen Verbindlichkeiten befreit.Verfahren
- Reverse-Charge-VerfahrenBeim Reverse-Charge-Verfahren schuldet nicht der leistende Unternehmer, sondern der unternehmerische Leistungsempfänger die Umsatzsteuer.Umsatzsteuer
- RohertragDer Rohertrag ist der Umsatz abzüglich des Wareneinsatzes.Gründung und Unternehmensführung
- RückstellungenRückstellungen sind Beträge in der Bilanz für Verpflichtungen, deren Bestehen, Höhe oder Zeitpunkt ungewiss ist, und für bestimmte andere künftige Belastungen.Buchhaltung und Abschluss
- Rürup-Renteerklärt unter Basisrente
S
- SachbezugEin Sachbezug ist ein Vorteil, den Arbeitnehmer neben dem Gehalt nicht in Geld erhalten, etwa ein Gutschein, verbilligtes Essen, eine Wohnung oder ein Firmenwagen; er gehört grundsätzlich zum Arbeitslohn.Lohn und Personal
- SäumniszuschlagEin Säumniszuschlag entsteht kraft Gesetzes für jeden angefangenen Monat, in dem eine festgesetzte oder angemeldete Steuer nach Fälligkeit nicht gezahlt ist.Verfahren
- SchachtelprivilegDas Schachtelprivileg stellt Gewinnausschüttungen, die eine Kapitalgesellschaft von einer anderen Kapitalgesellschaft erhält, weitgehend von der Körperschaftsteuer frei.Unternehmen und Gesellschafter
- Schädlicher Beteiligungserwerberklärt unter Verlustabzug bei Anteilsübertragung
- SchätzungDas Finanzamt schätzt die Besteuerungsgrundlagen, wenn es sie nicht ermitteln oder berechnen kann, etwa weil keine Steuererklärung abgegeben wurde oder die Buchführung nicht verwertbar ist.Verfahren
- ScheinkaufmannEin Scheinkaufmann tritt im Geschäftsverkehr als Kaufmann auf, ohne die Voraussetzungen dafür zu erfüllen, und muss sich gegenüber gutgläubigen Geschäftspartnern als Kaufmann behandeln lassen.Unternehmen und Gesellschafter
- ScheinselbständigkeitScheinselbständig ist, wer als Selbständiger auftritt, tatsächlich aber wie ein Arbeitnehmer weisungsgebunden in den Betrieb des Auftraggebers eingegliedert ist.Lohn und Personal
- SchenkungsteuerDie Schenkungsteuer erfasst unentgeltliche Zuwendungen unter Lebenden, soweit der Beschenkte auf Kosten des Schenkers bereichert wird.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- SchlussbesprechungDie Schlussbesprechung ist das abschließende Gespräch zwischen Prüfer und Steuerpflichtigem über die Ergebnisse einer Außenprüfung.Verfahren
- SchnittstelleEine Schnittstelle ist eine technische Verbindung, über die zwei Programme Daten austauschen.Digitale Buchhaltung
- Selbständige Arbeiterklärt unter Freiberufler
- SelbstanzeigeMit einer wirksamen Selbstanzeige kann ein Steuerpflichtiger nach einer Steuerhinterziehung Straffreiheit erlangen, indem er die unrichtigen Angaben vollständig berichtigt und die hinterzogenen Steuern samt Zinsen fristgerecht nachzahlt.Steuerstrafrecht
- SkontoSkonto ist ein Preisnachlass, den der Lieferant gewährt, wenn die Rechnung innerhalb einer kurzen Frist bezahlt wird.Buchhaltung und Abschluss
- Sofortabschreibung digitaler Wirtschaftsgütererklärt unter Abschreibung von Computerhardware und Software
- Soll- und Ist-VersteuerungBei der Sollversteuerung entsteht die Umsatzsteuer grundsätzlich für den Zeitraum, in dem die Leistung ausgeführt wird, bei der Istversteuerung für den Zeitraum, in dem das Entgelt eingeht.Umsatzsteuer
- Sollversteuerungerklärt unter Soll- und Ist-Versteuerung
- SonderabschreibungEine Sonderabschreibung erlaubt in bestimmten Fällen, zusätzlich zur regulären Abschreibung einen weiteren Betrag abzuziehen.Buchhaltung und Abschluss
- SonderausgabenSonderausgaben sind private Aufwendungen, die das Gesetz ausdrücklich zum Abzug zulässt; sie mindern das Einkommen.Einkommensteuer
- SonderbetriebsvermögenSonderbetriebsvermögen sind Wirtschaftsgüter, die einem Gesellschafter gehören, aber dem Betrieb seiner Personengesellschaft oder seiner Beteiligung daran dienen.Unternehmen und Gesellschafter
- SonderbilanzIn einer Sonderbilanz werden das Sonderbetriebsvermögen und die damit zusammenhängenden Schulden eines Gesellschafters einer Personengesellschaft ausgewiesen.Unternehmen und Gesellschafter
- SozialzwecknormSozialzwecknormen sind Steuervorschriften, die nicht vorrangig Einnahmen erzielen, sondern ein bestimmtes Verhalten fördern oder lenken sollen.Verfahren
- Sparer-Pauschbetragerklärt unter Abgeltungsteuer
- Spekulationsfristerklärt unter Private Veräußerungsgeschäfte
- Spekulationsgeschäfterklärt unter Private Veräußerungsgeschäfte
- SperrfristEine Sperrfrist ist ein gesetzlich festgelegter Zeitraum, in dem eine steuerliche Begünstigung rückwirkend entfallen kann, wenn bestimmte Vorgänge eintreten, etwa ein Verkauf.Unternehmen und Gesellschafter
- Spitzensteuersatzerklärt unter Steuertarif
- SplittingtarifBeim Splittingtarif wird die Einkommensteuer zusammenveranlagter Ehegatten so berechnet, als hätte jeder die Hälfte des gemeinsamen zu versteuernden Einkommens erzielt.Einkommensteuer
- StammkapitalDas Stammkapital ist das im Gesellschaftsvertrag festgelegte Kapital einer GmbH, das die Gesellschafter aufbringen und das in der Bilanz als gezeichnetes Kapital erscheint.Unternehmen und Gesellschafter
- StBVVerklärt unter Steuerberatervergütungsverordnung
- Steuer-IDerklärt unter Steuernummer
- Steuer-Identifikationsnummererklärt unter Steuernummer
- SteuerberaterSteuerberater beraten und vertreten in Steuersachen, erstellen Steuererklärungen, Buchführung und Jahresabschlüsse und unterstützen bei Betriebsprüfungen und im Einspruchsverfahren.Gründung und Unternehmensführung
- SteuerberatervergütungsverordnungDie Steuerberatervergütungsverordnung regelt die Vergütung von Steuerberatern, soweit nichts anderes vereinbart ist.Gründung und Unternehmensführung
- SteuerbescheidMit dem Steuerbescheid setzt das Finanzamt eine Steuer verbindlich fest; er zeigt, ob eine Nachzahlung fällig ist oder eine Erstattung folgt.Verfahren
- Steuerermäßigung für GewerbesteuerEinzelunternehmer und Mitunternehmer können ein Vielfaches ihres Gewerbesteuermessbetrags von ihrer Einkommensteuer abziehen.Unternehmen und Gesellschafter
- SteuerfahndungDie Steuerfahndung ist eine Stelle der Finanzverwaltung, die Steuerstraftaten und Steuerordnungswidrigkeiten erforscht und unbekannte Steuerfälle aufdeckt.Steuerstrafrecht
- SteuergeheimnisDas Steuergeheimnis verpflichtet Amtsträger, Verhältnisse von Steuerpflichtigen, die ihnen im Besteuerungsverfahren bekannt werden, nicht unbefugt zu offenbaren oder zu verwerten.Verfahren
- SteuerhinterziehungSteuerhinterziehung begeht, wer vorsätzlich unrichtige oder unvollständige Angaben macht oder pflichtwidrig Angaben unterlässt und dadurch Steuern verkürzt oder ungerechtfertigte Steuervorteile erlangt.Steuerstrafrecht
- SteuerklassenDie Steuerklasse bestimmt, wie viel Lohnsteuer der Arbeitgeber laufend vom Arbeitslohn einbehält; die Höhe der Jahressteuer ändert sie nicht.Einkommensteuer
- Steuerklassen bei Erbschaft und SchenkungBei der Erbschaft- und Schenkungsteuer werden Erwerber nach ihrem persönlichen Verhältnis zum Erblasser oder Schenker in drei Steuerklassen eingeteilt, die über Freibetrag und Steuersatz entscheiden.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- Steuerliches EinlagekontoIm steuerlichen Einlagekonto erfasst eine Kapitalgesellschaft die Einlagen ihrer Gesellschafter, die nicht in das Stammkapital geleistet wurden.Unternehmen und Gesellschafter
- SteuernummerDie Steuernummer vergibt das zuständige Finanzamt für die Steuerfälle einer Person, eines Unternehmens oder einer Gesellschaft; sie kann sich bei einem Wechsel des Finanzamts ändern.Gründung und Unternehmensführung
- SteueroaseAls Steueroase wird ein Staat oder Gebiet bezeichnet, das sehr niedrige oder keine Steuern erhebt und häufig wenig Informationen an andere Staaten weitergibt.Internationales Steuerrecht
- Steuerpflichtigererklärt unter Steuersubjektprinzip
- Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängerserklärt unter Reverse-Charge-Verfahren
- SteuersubjektprinzipDas Steuersubjekt ist die Person, die eine bestimmte Steuer schuldet; welche Personen das sind, legt jedes Steuergesetz selbst fest.Verfahren
- SteuertarifDer Einkommensteuertarif legt fest, wie viel Steuer auf das zu versteuernde Einkommen entfällt; der Steuersatz steigt mit dem Einkommen.Einkommensteuer
- SteuervorauszahlungSteuervorauszahlungen sind Zahlungen auf die voraussichtliche Steuer des laufenden Jahres, die das Finanzamt per Bescheid festsetzt.Einkommensteuer
- Stille Beteiligungerklärt unter Stille Gesellschaft
- Stille GesellschaftBei einer stillen Gesellschaft beteiligt sich jemand mit einer Einlage am Unternehmen eines anderen und erhält dafür einen Anteil am Gewinn, ohne nach außen in Erscheinung zu treten.Unternehmen und Gesellschafter
- Stille ReservenStille Reserven sind der Unterschied zwischen dem Buchwert eines Wirtschaftsguts und seinem höheren tatsächlichen Wert.Unternehmen und Gesellschafter
- Stiller Gesellschaftererklärt unter Stille Gesellschaft
- StreubesitzdividendenStreubesitzdividenden sind Gewinnausschüttungen an eine Kapitalgesellschaft aus einer Beteiligung, die zu Beginn des Kalenderjahres unter der Mindesthöhe für das Schachtelprivileg liegt.Unternehmen und Gesellschafter
- StundungMit einer Stundung schiebt das Finanzamt auf Antrag die Fälligkeit einer Steuer hinaus oder gewährt Ratenzahlung, wenn die sofortige Zahlung eine erhebliche Härte wäre und der Anspruch nicht gefährdet erscheint.Verfahren
T
- Tatsächliche VerständigungEine tatsächliche Verständigung ist eine verbindliche Einigung zwischen Finanzamt und Steuerpflichtigem über einen schwer zu ermittelnden Sachverhalt, etwa in einer Betriebsprüfung.Verfahren
- Tax CMSerklärt unter Tax Compliance Management System
- Tax Compliance Management SystemEin Tax Compliance Management System ist ein innerbetriebliches Kontrollsystem, das sicherstellen soll, dass ein Unternehmen seine steuerlichen Pflichten vollständig und rechtzeitig erfüllt.Digitale Buchhaltung
- TeileinkünfteverfahrenBeim Teileinkünfteverfahren ist ein Teil der Gewinnausschüttungen und Veräußerungsgewinne aus Kapitalgesellschaftsanteilen steuerfrei; der Rest wird mit dem persönlichen Steuersatz besteuert.Unternehmen und Gesellschafter
- Teilfreistellungerklärt unter Fondsbesteuerung
- TerritorialitätsprinzipNach dem Territorialitätsprinzip besteuert ein Staat nur Einkünfte, die in seinem Gebiet erzielt werden.Internationales Steuerrecht
- ThesaurierungsbegünstigungMit der Thesaurierungsbegünstigung können Einzelunternehmer und Mitunternehmer Gewinne, die im Betrieb bleiben, auf Antrag mit einem ermäßigten Steuersatz versteuern.Unternehmen und Gesellschafter
- Treaty OverrideEin Treaty Override liegt vor, wenn der Gesetzgeber eine Regel erlässt, die bewusst von einem Doppelbesteuerungsabkommen abweicht.Internationales Steuerrecht
U
- Übergangsbereicherklärt unter Midijob
- UG (haftungsbeschränkt)Die UG (haftungsbeschränkt) ist eine besondere Form der GmbH, die mit einem geringeren Stammkapital als die GmbH gegründet werden kann.Unternehmen und Gesellschafter
- UmsatzsteuerDie Umsatzsteuer ist eine Steuer auf Lieferungen und Leistungen, die Unternehmer erheben und an das Finanzamt abführen, die wirtschaftlich aber der Endverbraucher trägt.Umsatzsteuer
- Umsatzsteuer-Identifikationsnummererklärt unter USt-IdNr.
- Umsatzsteuer-VoranmeldungIn der Umsatzsteuer-Voranmeldung meldet ein Unternehmer laufend die Umsatzsteuer aus seinen Umsätzen abzüglich der Vorsteuer und zahlt den Unterschied an das Finanzamt.Umsatzsteuer
- Umsatzsteuerfreie HeilbehandlungHeilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin durch Ärzte und andere Heilberufe sind umsatzsteuerfrei, wenn sie einem therapeutischen Zweck dienen.Ärzte
- UmsatzsteuerkarussellBei einem Umsatzsteuerkarussell wird Ware über mehrere Unternehmen in verschiedenen EU-Staaten im Kreis gehandelt, wobei ein Beteiligter die Umsatzsteuer nicht abführt, während ein anderer die Vorsteuer geltend macht.Steuerstrafrecht
- UmsatzsteuersätzeDas Umsatzsteuergesetz kennt einen Regelsteuersatz und einen ermäßigten Steuersatz; welcher gilt, hängt von der einzelnen Leistung ab.Umsatzsteuer
- UmwandlungEine Umwandlung verändert die Rechtsform oder Struktur eines Unternehmens, etwa durch Verschmelzung, Spaltung oder Formwechsel.Unternehmen und Gesellschafter
- UmwandlungssteuerrechtDas Umwandlungssteuerrecht regelt, wie Umstrukturierungen von Unternehmen besteuert werden.Unternehmen und Gesellschafter
- Unfertige Erzeugnisseerklärt unter Unfertige Leistungen
- Unfertige LeistungenUnfertige Leistungen sind am Bilanzstichtag begonnene, aber noch nicht abgenommene Aufträge; bilanzierende Betriebe aktivieren sie mit den bis dahin angefallenen Herstellungskosten.Handwerk
- UnternehmensbewertungDie Unternehmensbewertung ermittelt den Wert eines Unternehmens oder eines Anteils zu einem Stichtag.Unternehmen und Gesellschafter
- UnternehmensnachfolgeUnternehmensnachfolge ist die Übergabe eines Unternehmens an eine neue Inhaberin oder einen neuen Inhaber, unentgeltlich durch Schenkung oder Erbfall oder entgeltlich durch Verkauf.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- Unternehmergesellschafterklärt unter UG (haftungsbeschränkt)
- USt-IdNr.Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer kennzeichnet Unternehmer im Waren- und Dienstleistungsverkehr innerhalb der EU.Umsatzsteuer
V
- VeräußerungsgewinnEin Veräußerungsgewinn im Sinne des Einkommensteuergesetzes entsteht, wenn ein ganzer Betrieb, ein Teilbetrieb, eine Praxis oder ein ganzer Mitunternehmeranteil verkauft oder aufgegeben wird.Unternehmen und Gesellschafter
- Verbilligte VermietungBei einer verbilligten Vermietung einer Wohnung liegt die Miete deutlich unter der ortsüblichen Marktmiete; unterhalb einer gesetzlichen Grenze sind die Werbungskosten dann nur anteilig abziehbar.Immobilien
- Verbindliche AuskunftMit einer verbindlichen Auskunft legt sich das Finanzamt auf Antrag vorab fest, wie es einen noch nicht verwirklichten Sachverhalt steuerlich beurteilen wird.Verfahren
- VerbrauchsteuernVerbrauchsteuern belasten den Verbrauch bestimmter Waren, etwa Energie, Strom, Alkohol, Tabak oder Kaffee.Umsatzsteuer
- Verdeckte EinlageEine verdeckte Einlage liegt vor, wenn ein Gesellschafter seiner Kapitalgesellschaft wegen des Gesellschaftsverhältnisses einen einlagefähigen Vermögensvorteil zuwendet, ohne dass dies als offene Einlage geschieht, also weder gegen neue Anteile noch als ausgewiesene Zuzahlung in die Rücklage.Unternehmen und Gesellschafter
- Verdeckte GewinnausschüttungEine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) ist ein Vorteil, den eine Kapitalgesellschaft einem Gesellschafter oder einer ihm nahestehenden Person wegen des Gesellschaftsverhältnisses gewährt, ohne dass ein Ausschüttungsbeschluss vorliegt.Unternehmen und Gesellschafter
- VerfahrensdokumentationDie Verfahrensdokumentation beschreibt, wie in einem Unternehmen steuerlich relevante Unterlagen erfasst, verarbeitet, gespeichert und aufbewahrt werden.Digitale Buchhaltung
- Verlagerung der BuchführungElektronische Bücher und Aufzeichnungen sind grundsätzlich im Inland zu führen und aufzubewahren; eine Verlagerung ins Ausland ist nur unter Voraussetzungen zulässig.Digitale Buchhaltung
- Verlustabzug bei AnteilsübertragungWerden innerhalb eines bestimmten Zeitraums mehr als die Hälfte der Anteile an einer Kapitalgesellschaft auf einen Erwerber übertragen, gehen ihre bis dahin nicht genutzten Verluste grundsätzlich unter.Unternehmen und Gesellschafter
- Verlustausgleich für KommanditistenKommanditisten können Verluste ihrer KG grundsätzlich nur bis zur Höhe ihres Kapitalkontos mit anderen Einkünften verrechnen.Unternehmen und Gesellschafter
- VerlustvortragEin Verlustvortrag ist ein steuerlicher Verlust, der nicht mit anderen Einkünften ausgeglichen werden konnte und in späteren Jahren mit Gewinnen verrechnet wird.Unternehmen und Gesellschafter
- VermächtnisMit einem Vermächtnis wendet der Erblasser einer Person einen bestimmten Vermögensgegenstand zu, ohne sie zum Erben zu machen.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- Vermietung und VerpachtungEinkünfte aus Vermietung und Verpachtung entstehen, wenn Sie Grundstücke, Gebäude, Wohnungen oder bestimmte Rechte gegen Entgelt zur Nutzung überlassen; versteuert wird der Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten.Immobilien
- Vermögensverwaltende GmbHEine vermögensverwaltende GmbH hält und verwaltet Vermögen wie Immobilien, Wertpapiere oder Beteiligungen, ohne ein operatives Geschäft zu betreiben.Unternehmen und Gesellschafter
- Vermögensverwaltende PersonengesellschaftEine vermögensverwaltende Personengesellschaft verwaltet nur eigenes Vermögen, etwa vermietete Immobilien oder Wertpapiere, und ist weder gewerblich tätig noch gewerblich geprägt.Unternehmen und Gesellschafter
- VerrechnungspreiseVerrechnungspreise sind die Preise für Lieferungen, Leistungen, Darlehen oder Rechte zwischen nahestehenden Unternehmen oder Personen, etwa innerhalb eines Konzerns.Internationales Steuerrecht
- VerschonungsabschlagDer Verschonungsabschlag stellt begünstigtes Betriebsvermögen bei Erbschaft oder Schenkung ganz oder überwiegend von der Steuer frei, wenn der Erwerber bestimmte Bedingungen über mehrere Jahre einhält.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- Versorgungsbezügeerklärt unter Besteuerung der Pension
- Versorgungsfreibetragerklärt unter Besteuerung der Pension
- VerspätungszuschlagEin Verspätungszuschlag kann festgesetzt werden, wenn eine Steuererklärung nicht fristgerecht abgegeben wird; nach Ablauf einer gesetzlichen Frist muss er in der Regel festgesetzt werden.Verfahren
- Vollmacht in SteuersachenMit einer Vollmacht in Steuersachen berechtigen Sie einen Bevollmächtigten, etwa Ihren Steuerberater, gegenüber dem Finanzamt für Sie zu handeln.Verfahren
- Vollstreckung durch das FinanzamtDas Finanzamt kann fällige Steuern selbst vollstrecken, ohne ein Gericht einschalten zu müssen, etwa durch Pfändung von Konten oder Forderungen.Verfahren
- Vorabpauschaleerklärt unter Fondsbesteuerung
- Vorbehalt der Nachprüfungerklärt unter Steuerbescheid
- Vorbehaltsnießbraucherklärt unter Nießbrauch
- Vorläufiger SteuerbescheidEin vorläufiger Steuerbescheid bleibt in den Punkten offen, die das Finanzamt im Vorläufigkeitsvermerk ausdrücklich nennt, etwa weil eine Rechtsfrage noch vor Gericht anhängig ist.Verfahren
- Vorläufigkeitsvermerkerklärt unter Vorläufiger Steuerbescheid
- VorstandDer Vorstand leitet eine Aktiengesellschaft in eigener Verantwortung und vertritt sie nach außen; auch Genossenschaften, Vereine und Stiftungen haben einen Vorstand.Unternehmen und Gesellschafter
- Vorsteuererklärt unter Vorsteuerabzug
- VorsteuerabzugBeim Vorsteuerabzug zieht ein Unternehmer die Umsatzsteuer, die ihm andere Unternehmer für Leistungen an sein Unternehmen in Rechnung stellen, von seiner eigenen Umsatzsteuerschuld ab.Umsatzsteuer
- Vorweggenommene ErbfolgeBei der vorweggenommenen Erbfolge wird Vermögen schon zu Lebzeiten auf die künftigen Erben übertragen, meist auf die Kinder.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- VorzugsaktieVorzugsaktien gewähren einen Vorzug bei der Gewinnverteilung, meist einen Vorrang bei der Dividende, und sind in der Regel ohne Stimmrecht.Unternehmen und Gesellschafter
W
- WegzugsbesteuerungBei der Wegzugsbesteuerung wird der Wertzuwachs von Anteilen an Kapitalgesellschaften besteuert, wenn der Inhaber seine unbeschränkte Steuerpflicht durch einen Umzug ins Ausland beendet, so als hätte er die Anteile verkauft.Internationales Steuerrecht
- WelteinkommensprinzipNach dem Welteinkommensprinzip besteuert ein Staat bei unbeschränkt Steuerpflichtigen das gesamte Einkommen, unabhängig davon, in welchem Land es erzielt wurde.Internationales Steuerrecht
- WerbungskostenWerbungskosten sind Aufwendungen, die dazu dienen, Einnahmen zu erwerben, zu sichern und zu erhalten; sie mindern die Einkünfte aus den Überschusseinkunftsarten.Einkommensteuer
- WerbungskostenpauschbetragDer Werbungskostenpauschbetrag wird für bestimmte Einkunftsarten ohne Nachweis abgezogen, wenn keine höheren Werbungskosten nachgewiesen werden.Einkommensteuer
- Wertpapierleiheerklärt unter Aktienleihgeschäft
- Wirtschaftliche BetrachtungsweiseNach der wirtschaftlichen Betrachtungsweise richtet sich die Besteuerung nach dem wirtschaftlichen Gehalt eines Vorgangs, nicht allein nach seiner rechtlichen Form.Verfahren
- Wirtschaftliches EigentumWirtschaftlicher Eigentümer ist, wer die tatsächliche Herrschaft über ein Wirtschaftsgut so ausübt, dass er den rechtlichen Eigentümer auf Dauer von der Einwirkung ausschließen kann; ihm wird das Wirtschaftsgut steuerlich zugerechnet.Immobilien
- WohnsitzEinen Wohnsitz hat jemand dort, wo er eine Wohnung unter Umständen innehat, die darauf schließen lassen, dass er sie beibehalten und benutzen wird.Internationales Steuerrecht
X
Z
- ZinsschrankeDie Zinsschranke begrenzt bei größeren Unternehmen den steuerlichen Abzug von Zinsaufwendungen, die die Zinserträge übersteigen.Unternehmen und Gesellschafter
- Zu versteuerndes EinkommenDas zu versteuernde Einkommen ist die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer, auf die der Steuertarif angewendet wird.Einkommensteuer
- Zufluss- und AbflussprinzipNach dem Zufluss- und Abflussprinzip werden Einnahmen in dem Jahr erfasst, in dem sie eingehen, und Ausgaben in dem Jahr, in dem sie bezahlt werden.Buchhaltung und Abschluss
- Zuflussprinziperklärt unter Zufluss- und Abflussprinzip
- ZugewinnausgleichDer Zugewinnausgleich gleicht bei Ende einer Zugewinngemeinschaft den Vermögenszuwachs der Ehegatten während der Ehe aus; der ausgleichsberechtigte Ehegatte erhält die Hälfte des Unterschieds.Erbschaft, Schenkung und Nachfolge
- ZUGFeRDerklärt unter XRechnung und ZUGFeRD
- Zusammenfassende MeldungIn der Zusammenfassenden Meldung meldet ein Unternehmer dem Bundeszentralamt für Steuern seine steuerfreien Lieferungen und bestimmte Leistungen an Unternehmer in anderen EU-Staaten.Umsatzsteuer
- ZusammenveranlagungBei der Zusammenveranlagung werden Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner gemeinsam zur Einkommensteuer veranlagt; ihre Einkünfte werden zusammengerechnet und nach dem Splittingtarif besteuert.Einkommensteuer
- Zuschätzungerklärt unter Schätzung
- Zuwendungsnießbraucherklärt unter Nießbrauch
- ZwangsgeldMit einem Zwangsgeld setzt das Finanzamt eine Pflicht durch, etwa die Abgabe einer Steuererklärung oder die Vorlage von Unterlagen; es soll künftiges Handeln bewirken und ist keine Strafe.Verfahren
- Zwischengesellschafterklärt unter Hinzurechnungsbesteuerung